Gruppentherapie

Strukturierte therapeutische Arbeit im Gruppensetting

Viele psychische Belastungen lassen sich gut in einem klar strukturierten Gruppensetting bearbeiten. Gruppen bieten einen geschützten Rahmen, ermöglichen Austausch und eröffnen neue Perspektiven durch die Erfahrungen anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Ich arbeite überwiegend mit manualorientierten, zeitlich begrenzten Gruppenformaten. Der Fokus liegt auf klarer Struktur, nachvollziehbaren Inhalten und konkreten Veränderungsschritten.

Gruppentherapie ersetzt keine individuelle Behandlung traumatischer Erfahrungen, kann jedoch bei vielen anderen Themen sehr wirksam sein.


Therapie-Start in der Gruppe

Vier Termine zum Kennenlernen

Für Patientinnen und Patienten, die das Gruppensetting zunächst erproben möchten, biete ich einen kompakten „Therapie-Start in der Gruppe“ an.

Dieses Einstiegsformat umfasst vier Sitzungen à 100 Minuten und ermöglicht:

  • das Gruppensetting kennenzulernen
  • eigene Themen zu reflektieren
  • erste therapeutische Impulse mitzunehmen
  • zu prüfen, ob eine weiterführende Behandlung sinnvoll ist

Der Rahmen ist zeitlich klar begrenzt und bietet einen überschaubaren Einstieg ohne langfristige Verpflichtung.

Dieses Format entspricht der gruppenpsychotherapeutischen Grundversorgung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung.


Thematische Schwerpunkte

ADHS im Erwachsenenalter

  • Struktur- und Selbstorganisationshilfen
  • Emotionsregulation
  • Umgang mit Prokrastination
  • Selbstwert und soziale Dynamiken

Die Gruppe richtet sich an Erwachsene mit diagnostiziertem ADHS oder entsprechender Symptomatik.


Emotionsregulation (z. B. Unified Protocol)

  • Umgang mit intensiven Gefühlen
  • Reduktion von Vermeidungsverhalten
  • Aufbau emotionaler Flexibilität
  • Verständnis emotionaler Prozesse

Die Gruppe eignet sich bei Angststörungen, depressiven Beschwerden und anderen emotionalen Belastungen.


Ablauf und Rahmen

  • 100 Minuten pro Sitzung
  • klare Struktur und thematische Fokussierung
  • verbindliche Teilnahme während der jeweiligen Modulphase
  • geschützter therapeutischer Rahmen

Die Entscheidung für eine weiterführende Gruppentherapie erfolgt nach individueller diagnostischer Einschätzung.


Organisatorisches

Die Teilnahme an Gruppen erfolgt nach vorheriger Indikationsstellung.
Voraussetzung ist ein persönliches Vorgespräch.